06.10.2026 –
Für den PdSK nominiert: Love & Devotion, Motetten aus Leipzig (Rheinische Kantorei und Edzard Burchards) // Pieter Wispelwey – Benjamin Britten
28.09.2026 –
Heimat Klänge – Güldener Herbst auf dem Deutschlandfunk im Musikjournal
Archiv
06.09.2026 –
Eröffnung des Leipziger Notenbogens (Nordroute) und Aufnahme in die Europäischen Kulturroute Jüdischen Erbes
16.06.2026 –
montalbane im Gewandhausradio https://www.gewandhausradio.de/montalbane-festival-2026/
12.06.2026 –
Adjuvantentage starten: 12. bis 14. Juni Großbreitenbach, Böhlen, Gillersdorf, Möhrenbach, Neustadt am Rennsteig, Langewiesen und Gehren
24.05.2026 –
Gewandhausradio: Tea Time Talk mit Simon Carrington https://www.gewandhausradio.de/simon-carrington/
08.04.2026 –
Nominiert für den PdSK: Slixs mit Close your Eyes
04.04.2026 –
MDR Kultur trifft Felix Papenhagen (Schneeblumen-Gedenkweg)
04.04.2026 –
Gewandhausradio: Intverview mit Johannes Pramsohler über "Rondos for Adriana"
13.01.2026 –
“Vokaljuwel mit Referenzcharakter”: Das Leipziger Vokalensemble amarcord gewinnt mit dem Album “Maria" den ICMA 2026 in der Kategorie Early Music
05.01.2026 –
Nominiert für den PdSK: Chandos Anthems (Musica Gloria), Bach sans Bach (Marie Radauer-Plank), Howells, Walton, Benjamin (Mathis Rochat) & Longing (Animato Quartet)
14.11.2025 –
ICMA Nominierung 2026 für Maria/amarcord und drei Audax-CDs: Bach sans Bach, A Musical Offering und Fra l’ombre et gl’orrori
05.09.2025 –
Für den Jahrespreis des PdSK nominiert: Musica Gloria mit Norddeutschen Kantaten
18.08.2025 –
F.A.Z: Großes Porträt über Johannes Pramsohler
05.07.2025 –
Opus Klassik: lauten compagney BERLIN erhält den Preis als Ensemble des Jahres 2025
05.07.2025 –
Für den PdSK in zwei Kategorien nominiert: "Maria" mit amarcord
18.05.2025 –
"Maria" von amarcord als "Neue Platte" auf Deutschlandfunk vorgestellt
15.05.2025 –
Musica Gloria mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet
11.05.2025 –
Duo GlossArte gewinnt den mit 1.500 Euro dotierten H.I.F. Biber Preis
10.05.2025 –
Beginn des Theatersommers im Liebhabertheater Schloss Kochberg
21.03.2025 –
Neue amarcord CD erscheint zu Bachs Geburtstag
01.03.2025 –
Gewandhaus-Magazin Nr. 126 mit Schostakowitschs Besuch 1950 in Leipzig und das Festspielorchester des Schostakowitsch-Festival
12.02.2025 –
Szczepan Twardoch erhält den Usedomer Literaturpreis 2025
14.01.2025 –
Nominierungen für den PdSK: Nahuel de Pierro mit Fra l’ombre e gl’orrori // lautten compagney Berlin mit Dancing Queen
29.11.2024 –
Neue CD mit Jadran Duncumb bei Audax Records
14.11.2024 –
Drei Audax-CDs für den ICMA nominiert: Nicodemus-Passion, Berliner Cembalo-Konzerte und Á deux voix
14.09.2024 –
Baltic Sea Philharmonic – Sonderkonzert auf Usedom in Peenemünde zum Auftakt des Usedomer Musikfestivals
09.09.2024 –
Wolfgang Katschner & Martin Ripper zu Gast auf Radio 3 bis Bernhard Schrammek
15.07.2024 –
MusicWeb International - "CD of the Month": Weltersteinspielungen von Johanna Senfter mit dem Else Ensemble
16.06.2024 –
Nadia Boulanger als Pädagogin - CD-Tipp auf ORF/Ö1 mit der Fagottistin Lola Descours
12.06.2024 –
Treff im Nikisch-Eck/Freunde des Gewandhauses: Im Gespräch mit Gewandhauschor & Gregor Meyer zu Gast
23.10.
Viola Concertos from Berlin
"Was Johannes Pramsohler hier an Brillanz und klanglicher Vielfalt scheinbar mühelos aus dem Ärmel schüttelt, das ist so aufregend, so ungewöhnlich, so beglückend, dass man gar nicht genug davon bekommen kann." (BR Klassik)
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Weltersteinspielungen von Ignaz Mara, Carl Heinrich Hermann Benda, Markus Heinrich Grauel und ein Konzert von Graun
Vom Schatten ins Rampenlicht: Fünf Konzerte – vier davon in Weltersteinspielung – aus dem Berlin des 18. Jahrhunderts, wo die oft unterschätzte Bratsche einen bemerkenswerte Aufschwung erlebte. Komponisten der preußischen Hofkapelle wie Johann Gottlieb Graun, Ignaz Mara, Markus Heinrich Grauel und Carl Heinrich Hermann
Benda entdeckten die lyrischen Qualitäten des Instruments und schufen elegante Konzerte von überraschender Ausdruckskraft. Die aus dem Archiv der Sing-Akademie zu Berlin stammenden Werke verbinden galanten Stil mit empfindsamer Kantabilität, verkörpern den berühmten "Berlinischen Geschmack" und erklangen einst sowohl in
königlichen Schlössern als auch in den aufkommenden bürgerlichen Musikgesellschaften. Von Johannes Pramsohler und dem Ensemble Diderot nun zu neuem Leben erweckt, beweisen sie eindrucksvoll, dass die Bratsche schon damals weit mehr als nur ein "geringes" Begleitinstrument war.
BR Klassik: Was Johannes Pramsohler hier an Brillanz und klanglicher Vielfalt scheinbar mühelos aus dem Ärmel schüttelt, das ist so aufregend, so ungewöhnlich, so beglückend, dass man gar nicht genug davon bekommen kann. Gemeinsam mit seinem kleinen Ensemble Diderot widmet sich Johannes Pramsohler Bratschenkonzerten aus dem Berlin des 18. Jahrhunderts, geschrieben von vier Komponisten, die am oder für den Hof Friedrichs des Großen tätig waren.
20. Jubiläum mit zwölf Uraufführungen von 19 Komponist*innen in Halle (Saale), Magdeburg, Leipzig, Kalbe (Milde) und erstmals auch im nordirakischen Sulaymaniyah
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Mit seiner 20. Auflage ist das IMPULS Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt so international vernetzt und künstlerisch dicht aufgestellt wie nie zuvor. Von Juli bis November 2026 zeigt das Festival unter der Schirmherrschaft von Dr. Judith Marquardt, Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle mit dem Motto „Die Verhüllung des Lichts“ zwölf Uraufführungen von 19 Komponist*innen aus Deutschland, Argentinien, England, Frankreich und China, verteilt auf Spielorte in Halle (Saale), Magdeburg, Leipzig, Kalbe (Milde) und erstmals auch im nordirakischen Sulaymaniyah. Pünktlich zum Jubiläum erhält IMPULS die Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung.
Benjamin Britten starb am 4. Dezember 1976. Fünfzig Jahre später erscheint mit dieser Neueinspielung seiner drei Suiten für Violoncello solo eine bedeutende Hommage an einen der bedeutenden Komponisten des 20. Jahrhunderts. Nach Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello solo schuf kein Komponist ein vergleichbares Werk, bis Benjamin Britten. Entstanden zwischen 1964 und 1971 für Mstislav Rostropovich, bilden seine drei Suiten den ersten großen Cellozyklus dieser Bedeutung seit Bach. Sie verbinden die Klangsprache alter Musik mit einer eigenständigen, modernen Tonsprache: formale Meisterschaft, dramatische Fantasie und emotionale Tiefe treffen hier in seltener Dichte aufeinander.
Jede der drei Suiten entfaltet dabei eine eigene, unverwechselbare Welt: die Erste theatralisch und kaleidoskopartig, die Zweite brillant und weit ausgreifend, die Dritte dunkel, introspektiv und von tiefer emotionaler Wucht.
Für Pieter Wispelwey ist dies die dritte Einspielung dieses Repertoires. Es ist die Summe einer 45 Jahre währenden künstlerischen Auseinandersetzung mit Brittens Suiten. Diese Neuaufnahme ist mehr als eine weitere Interpretation. Sie ist ein persönliches Bekenntnis eines Künstlers, der mit diesen Werken gewachsen ist, und zugleich eine Würdigung des Vermächtnisses eines der bedeutendsten Erneuerer der klassischen Musik.
Pieter Wispelwey gehört zu den führenden Cellisten unserer Zeit und ist ebenso auf modernem wie historischem Instrument zu Hause. Er konzertierte mit Orchestern wie dem Boston Symphony, dem London Philharmonic und dem Gewandhausorchester Leipzig und gastiert an den großen Konzerthäusern von London bis New York. International bekannt wurde er vor allem durch seine mehrfachen Einspielungen der Bach-Suiten. Geboren in Haarlem, studierte er bei Anner Bylsma, Paul Katz und William Pleeth. Er spielt auf einem Guadagnini-Cello von 1760.
Love & Devotion
Deutsche Barock-Motetten aus Leipzig
CD der Rheinische Kantorei unter ihrem neuen Leiter Edzard Burchards
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Die Rheinische Kantorei unter ihrem neuen Leiter Edzard Burchards präsentiert hier eines jener wahrhaft inspirierten, durchgeistigten Alben, die uns mit Hingabe aus der Hektik unserer modernen Geschäftigkeit lösen. Am Beispiel der altehrwürdigen Motette erzählt das Ensemble die Geschichte der Leipziger Thomaskantoren, die im Laufe von gut anderthalb Jahrhunderten das renommierte und schwierige Amt nach besten Kräften wahrzunahmen– beginnend bei Tobias Michael, der 1631 in einem geschundenen Land antrat, den Herrn gehörig zu preisen, bis hin zu Johann Adam Hiller, dem Klassiker, der im Jahre der Französischen Revolution den Posten übernahm. Daneben stehen einige Musiker, die ihre mehr oder weniger berechtigten Hoffnungen enttäuscht sahen wie Johann Ludwig Krebs, der Schüler des alle(s) überragenden Johann Sebastian Bach, dem selbstredend die »Ouvertüre« des Programms vorbehalten ist: »Jauchzet dem Herrn alle Welt«, ein Pasticcio, in das sich einige Einfälle seines Freundes Georg Philipp Telemann verloren haben. Man merkt es nicht – denn Love & Devotion ist der gemeinsame Nenner, der diese Welt im Innersten zusammenhält.
Johann Sebastian Bach / Georg Philipp Telemann: Jauchzet dem Herren alle Welt TWV 8: 10 / BWV Anh. 106)
Sebastian Knüpfer: Mein Gott, betrübt ist meine Seele; Erforsche mich Gott
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