Via Regia – jüdisch – unterwegs
Die Via Regia läuft quer durch Sachsen. Durch Görlitz. Durch Bautzen. Durch Leipzig. Und noch viel weiter. Ihre Geschichten kommen auch aus Kyiv. Aus Odessa. Aus Jerusalem oder New York. Viele Jüdinnen und Juden waren auf dieser Straße unterwegs, lange bevor jemand Europa erfunden hat. Menschen mit vielen Namen und wenig Platz zum Bleiben. Manchmal wurden sie Nachbarn. Meistens nicht.
„Via Regia – jüdisch – unterwegs“ erzählt davon. Draußen. Unterwegs. Zwischen Städtchen und Dörfern. Zwischen Synagogen, Bahnhöfen, Friedhöfen, Kulturhäusern, Kirchen, Landstraßen und Sommerwiesen.
Ab 19. Juli laden 38 Veranstaltungen entlang der historischen Handelsstraße zwischen Leipzig und Görlitz dazu ein, jüdische Geschichte und Kultur neu zu entdecken – mit Konzerten unter freiem Himmel, musikalischen Wanderungen, Lesungen, Ausstellungen und Familienformaten. Bis Dezember 2026, im Rahmen von Tacheles – Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen 2026.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Notenspur Leipzig e.V. und „Kommen und Gehen“ – Das Sechsstädtebundfestival! e.V.
Mitwirkende (Auswahl): Shai Terry & Russel Poyner · Caravan Orchestra & Choir (Yiddish Summer Weimar) · Nigun Quartet & Daniel Dorsch · Tanya Preminger · Julia Malik, Radoslaw Pujanek, Andrea Linsbauer, Neue Kammer
Gefördert von: Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus (Dr. Felix Klein) · Kulturstiftung des Freistaates Sachsen · sowie zahlreiche weitere Förder- und Kooperationspartner
Infos & Tickets: www.viaregia-unterwegs.org
